Jugendherberge statt Zeltlager

Jugendfeuerwehren Esens und Holtgast verbringen schöne Tage auf Borkum

Während viele Jugendfeuerwehren aus Ostfriesland in diesem Jahr am Bezirkszeltlager in Weener teilgenommen haben, besuchten die Jugendfeuerwehren Esens und Holtgast vom 2. – 5. August die Ostfriesische Insel Borkum. Dass die Kinder in diesem Jahr mal etwas anderes machen wollten, darüber stimmten sie bereits im November letzten Jahres ab. Fortan bemühten sich die Jugendbetreuer eine Alternative zum Zeltlager herauszusuchen und ein ordentliches Programm auf die Beine zustellen.

Früh morgens startete die Gruppe vom gemeinschaftlichen Treffpunkt beim Holtgaster Feuerwehrhaus. Von Emden ging es dann mit einer Fähre zur zweistündigen Überfahrt nach Borkum weiter. Dort angekommen war es zur gebuchten Jugendherberge nicht weit. Nur wenige Meter mussten vom Hafen zum ehemaligen Kasernengelände zurückgelegt werden.

Da man nicht sofort die Zimmer beziehen konnte, hat man sich dazu entschieden mit dem Zug in die Stadt zu fahren. Nach einem gemeinsamen Mittagessen hatten die Jugendlichen dann Zeit für sich und konnten die Insel auf eigene Faust besichtigen. Am späten Nachmittag ging es dann zur Jugendherberge zurück, man bezog die Zimmer. Anschließend gab es Abendessen. An allen drei Abenden haben die Betreuer Lagerfeuer, das man ja bereits von den Zeltlagern kennt, und Stockbrot angeboten.

Am zweiten Tag ging es dann mit einer humorvollen und durchaus interessanten Wattführung mit dem Wattführer „Bertus“ weiter. Am Nachmittag stand dann Kart fahren auf dem Programm.

Der Sonntag war sehr nass. Fast den ganzen Tag verbrachten wir im „Gezeitenland“. Im hiesigen Schwimmbad haben die Mädchen und Jungen sehr viel Spaß gehabt. Wie bei den Zeltlagern waren Ballspiele zumeist an der Tagesordnung. Der dritte Tag endete am späten Abend mit einer Nachtwanderung. Diese führte uns durch die verschiedenen Häfen der westlichsten ostfriesischen Insel. Spannend war der Blick rüber zum Festland. Während es in Richtung Ostfriesland rot blinkte, konnte man an der niederländische Küste lediglich das Kraftwerk grün leuchten sehen.

Am Montag hieß es dann leider schon wieder packen. Mit einem abschließenden Mittagessen bei Schnitzel und Pommes und einem letzten kurzem Strand- und Städtetrip endete unser Aufenthalt auf Borkum.

Allen Beteiligten hat diese Alternative zum Zeltlager sehr gefallen. Dennoch freut man sich auf das nächste Jahr, in dem man dann am Kreiszeltlager wieder teilnehmen möchte.